Viele kleine Leute, die in vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern. (aus Nordafrika)
Im September 2008 ging ich aus unserer Haustür in Wendisch Evern und machte mich auf den Weg nach Kapstadt, Südafrika. Hier arbeite ich als Freiwillige in einer Kinder-Rehabilitationseinrichtung und wohne in einem der zahlreichen Vororte von Cape Town. Auf den Tafelberg kann man von fast überall blicken, die Ozeane sind nicht weit, Wale, Pinguine, Strauße und Affen sind auf dem Weg zum "Kap der guten Hoffnung" je nach Jahreszeit auf jeden Fall zu sehen. Ich durfte viele verschiedene Menschen mit ihren unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und Lebensweisen kennen lernen und habe dieses so vielseitige Land, das sich auch Regenbogennation nennt, wirklich lieb gewonnen. Vieles läuft hier anders herum, als man es in Wendisch Evern oder vielmehr Deutschland gewohnt ist. Angefangen bei dem Fahren auf der anderen Seite, die andere Richtung, in die sich die Drehtüren drehen, dass mehr mit Zucker als mit Salz gekocht wird, der Mond anders steht oder dass zu Weihnachten Hochsommer ist. Ein halbes Jahr geht schnell vorüber, doch all die Erinnerungen, Erlebnisse und Begegnungen möchte ich auf keinen Fall missen!